„Die Entwicklung der Sensibilität ist ein Zeichen der Moderne“

In ihrem aktuellen Buch hat sich die Historikerin Ute Frevert mit der Geschichte der Demütigung befasst.  „Die Entwicklung der Sensibilität ist ein Zeichen der Moderne“, sagte Frevert am Donnerstag abend (25.Januar 2018) bei einer Veranstaltung im Berliner Museum für Kommunikation. Während früher auch der deutsche Staat auf den öffentlichen Pranger setzte, finden die Demütigungen heute vor allem durch „Peers“ – also innerhalb der Gesellschaft – statt. Demütigungen und Schmähungen aber sind laut Frevert kein Phänomene der digitalen Neuzeit. Der Sozialdemokrat und Politiker Friedrich Ebert musste in der Weimarer Zeit vielfältige Beleidigungen und Verleumdungen ertragen – damals nicht in Webportalen, sondern per Post oder in Artikeln rechtslastiger Zeitungen. Ein spannender, anregender Abend!

Mehr zum Buch zum Beispiel auf der Seite der „Perlentaucher“.

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