Kalligrafie: Gesundheit mithilfe der eigenen Handschrift

P1000683Vor wenigen Wochen war ich auf einem Kalligrafie-Seminar. Ich kann mich in diese  Kunst des „Schönschreibens“  wunderbar versenken. Es wirkt auf mich wie eine Meditation – ganz bei der einen Sache sein, die jetzt das wichtigste ist: In diesem Augenblick das eine „a“ in Unzialschrift aufs Papier zeichnen. Das Schreiben mit der Hand ist heute selten geworden – und doch gibt es einige, die nach wie vor auf die Wirkung des eigenen Schriftzugs vertrauen. In Indien gibt es beispielsweise eine Zeitung, die täglich per Hand geschrieben wird. Wenn ich mit meiner Genossenschaft  boscop einen open space vorbereite, dann geht es dabei auch um das Handwerk – jedes Plakat, jeder Wegweiser, jedes Prinzip wird für diese eine Veranstaltung auf Flipcharts per Hand geschrieben oder gezeichnet. Das hat seinen Sinn: Wir füllen damit den Raum im Vorfeld der open space Konferenz mit all unserer Aufmerksamkeit. Es trägt dazu bei, dass sich die Menschen am nächsten Tag  in einem offenen Raum begegnen, den sie dann selbst füllen und gestalten. Beim Kalligrafie-Seminar mit Ruth Wild auf dem Schwanberg ging es um Segensprüche. Ich habe (unter vielen anderen Sprüchen) diese wunderbare Weisheit von Martin Buber in Unziale mit Feder und Tusche geschrieben:Alles_wirklich

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