Die Lösung zeigt sich im Perspektivwechsel

2015-05-08 10.48.24Lesenswert! Die Kolumne von Zukunftsforscher Matthias Horx heute in der Berliner Zeitung. Es geht um unseren Umgang mit „Krisen“, mit „Problemen“. Diese zu lösen, gelinge nur durch einen Perspektivwechsel, durch ein neues, frisches Denken. Horx empfiehlt eine Übung: „Stellen Sie sich vor, diese Krise wäre ganz normal!“ Es ist dann beispielsweise normal, dass Menschen aus verschiedenen Gründen zu uns kommen – und es ist auch normal, dass wir ihnen helfen. So wird aus der wachsenden Zahl an Flüchtlingen keine „Krise“, sondern eine Realität, die uns weiter bringt, uns bestärkt, aus der wir etwas lernen können. Diese Anregung empfinde ich als Wohltat. Aus meiner Sicht ist das Thema Gesundheit ein Schlüssel zu diesem neuen Denken – für jeden Einzelnen, für ein Team und ganze Organisationen. Was tut uns gut? Was brauche ich, was braucht mein Umfeld? Wie gehen wir miteinander um? Damit fangen wir an zu fragen, uns zu sorgen, zu gestalten – wir erkennen uns selbst als schöpferische, kreative Wesen an. Und wir warten nicht länger darauf, dass wir von irgendwoher eine Handlungsanweisung bekommen – für uns, unser Leben, unser Team, unsere Arbeit. Und genau das ist gesund!

P.S.: Die Kolumne findet sich leider noch nicht im Internet. Auf Wunsch schicke ich aber gerne ein eingescanntes Exemplar zu!

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