Gemeinsam Ziele erreichen: Führung und Kooperation

Kooperation gründet auf der Wertschätzung unterschiedlicher Kompetenzen, Verhaltensweisen und Rollen. Durch die Akzeptanz der Unterschiede entsteht ein lebendiges Ganzes. Das System entfaltet sein kreatives Potenzial. Um Fragen zu Führung und Kooperation geht es in einem Seminar der Kommunikationstrainerin Sabine Falk (Dialog/ Kassel) Ende Mai in Berlin. Das Angebot mit dem Titel „Gemeinsam Ziele erreichen“ findet vom 30. bis 31.Mai im Zentrum für Lebensenergie, Weserstraße 175, Berlin-Neukölln statt. Sabine Falk zeigt Wege auf, wie Teams kooperativ geführt werden können. Ziel ist es, das Miteinander zu stärken, in herausfordernden Situationen unnötigen Stress zu vermeiden und das Wachstumspotenzial von Konflikten zu nutzen. Es richtet sich an insbesondere an Führungskräfte, die Kooperation und Teamarbeit in ihren Bereichen stärken wollen und auch an all jene, die in Teams arbeiten und die Zusammenarbeit stärken wollen. Das Seminar ist auf eineinhalb Tage ausgerichtet, beginnt am Freitag um 18 Uhr und endet am Samstag um 18 Uhr. Weitere Infos unter und Anmeldung per E-mail über info@komm-gesund-netz.de oder im  Internet über das Zentrum für Lebensenergie.

 


Visualisieren lernen mit Brigitte Seibold

Der Griff zum Stift als erster Schritt.

Egal ob in einem Workshop oder in einer Beratung – ein schnell gezeichnetes Bild, eine kleine Skizze macht zuweilen die Problematik schneller klar als viele Worte. Visualisierungen bieten Orientierung, regen Kreativität an, lassen Muster und Motive deutlich werden und unterstützen dabei, Hindernisse und Lösungen aufzuspüren. Ich freue mich, dass meine Kollegin Brigitte Seibold (www.prozessbilder.de) Ende März 2014 nach Berlin kommt und zwei Workshops anbietet. Einen Basiskurs für Trainerinnen, die Flipcharts und Seminarunterlagen mit eigenen Zeichnungen gestalten wollen, und einen Aufbaukurs für all jene, die auch beratend tätig sind und lernen wollen, wie sich Visualisierungen direkt ein Gespräch, einen Prozess bereichern können. Der Basiskurs findet am Freitag, 21.März, der Aufbaukurs am Samstag, 22.März, jeweils von 10-17 Uhr in Berlin-Neukölln statt. Weitere Informationen: Ausschreibung_Flyer2014_final und die Anmeldung2014_Berlin_final.

Open Space Kompakt-Training 2014

OS-TrainingVom 21. bis 23.Februar 2014 findet ein
Open Space Kompakt-Training in Berlin statt.

Gemeinsam mit meiner Kollegin Anna Caroline Türk führe ich in die Grundlagen der interaktiven Konferenzmethode ein. Anna und ich gehören der „berlin open space cooperative“ (boscop eg) an, die seit Jahren national und international mit verschiedenen Großgruppenverfahren arbeitet.

Das Training, das am Freitag um 15 Uhr beginnt und am Sonntag um 14 Uhr endet, hat gestaffelte Preise zwischen 630 Euro und 715 Euro zzgl. Mwst. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Lebensenergie in der Weserstraße 175, Berlin-Neukölln.

Open Space ist eine innovative Konferenzmethode für das Arbeiten mit großen Gruppen. Sie überzeugt durch einen strukturierten und klaren Ablauf. Zentral beim Open-Space-Verfahren ist, dass die Agenda des Treffens nicht im Vorfeld festgelegt wird. Vielmehr werden die Teilnehmenden zu Beginn des Treffens angeleitet, ihre konkreten Themen unter der zentralen Fragestellung selbst einzubringen.

Das Arbeiten nach den Open Space Prinzipien öffnet den Raum für selbstverantwortliches Handeln und stärkt die Freude am eigenen Tun. Open Space lädt dazu ein, vorhandene Ideen und Potentiale aller Beteiligten zu nutzen und sorgt so für nachhaltiges und selbstorganisiertes Lernen. Open Space unterstützt ganz besonders Prozesse der Vernetzung von Akteuren aus unterschiedlichen Handlungsfeldern und fördert die handfeste, eigenverantwortliche, zielorientierte Umsetzung von Projekten.

Was bringt Ihnen das Training?
Eine Grundvoraussetzung für die Arbeit mit Open Space ist, das Verfahren selbst von A–Z zu erleben und zu reflektieren.
Im Training:
• lernen Sie Theorie und Prinzipien des Open Space Ansatzes kennen.
• erfahren Sie, wie Sie die Rahmenbedingungen gestalten und die Logistik planen können.
• üben Sie, einen Open Space vorzubereiten und durchzuführen.
• lernen Sie, auf was Sie bei der Planung der Nächsten Schritte nach einer Open Space Veranstaltung achten müssen.
• reflektieren Sie die Rolle und Aufgaben der Open Space BegleiterIn (ModeratorIn), des Teams sowie der Veranstaltenden und der Teilnehmenden.

Open Space ist die Methode der Wahl,
• wenn Sie ein komplexes Gesamtvorhaben mit anderen voranbringen wollen.
• wenn Sie viele Fragen und wenige Antworten haben.
• wenn Ihr Vorhaben tatsächlich oder potentiell Konflikte in sich birgt.
• wenn allen Beteiligten das Thema unter den Nägeln brennt.
• wenn eine mannigfaltige Teilnehmerschaft beteiligt werden soll.
• wenn Sie Spaß an der Zusammenarbeit mit anderen erfahren wollen!

Weitere Informationen und Anmeldungsformular: Flyer_OS_Training2014_2
Weitere Fragen? Rufen Sie mich an unter Tel. 030 85 73 18 93 oder schreiben Sie eine E-Mail an susanne.werner@boscop.org oder info@komm-gesund-netz.de

Dialog-Formate sind „Mehrwert-Dienste“

Im Gesundheitswesen mangelt es immer wieder daran, dass nicht über die Sektoren hinaus gedacht und gehandelt wird. Beim Kongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC), der in dieser Woche in Berlin stattfand, wurde dies erneut beklagt – beispielsweise von Beatrix Reiß. Die Vertriebs- und Personalleiterin im Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen im Gesundheitswesen warb eindrücklich für „Mehrwert-Dienste“. Das Problem der Vernetzung sei erkannt, die technische Infrastruktur stehe weitgehend bereit. Jetzt gehe es darum, „gemeinsam zu handeln, gemeinsam zu profitieren und gemeinsam zu wertschöpfen!“ So ihr Plädoyer. Dass der Konsens so schwer zu entwickeln ist, liegt vermutlich auch daran, dass bei den üblichen Tagungen und Konferenzen – wie auch bei der BMC-Tagung 2014 – der Dialog und das Miteinander zu vermeintlichen Nebensachen in der Kaffeepause werden. Großgruppenverfahren wie etwa Open Space, World Café oder Zukunftskonferenz machen jede Tagung lebendig. Nicht einer redet und alle hören zu, sondern die Gespräche und der Austausch untereinander werden zur Hauptsache. Deswegen ist bei diesen Verfahren immer wieder mit Überraschungen zu rechnen! Sozusagen ein echter „Mehrwert-Dienst“!

Gesundheitsmanagement als Potential erkennen!

Nur ein knappes Fünftel der Unternehmen in Deutschland setzt bislang auf langfristiges, umfassendes Gesundheitsmanagement. Das geht aus einer Online-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervor. 1500 Unternehmen haben mitgemacht. 90 Prozent von ihnen sorgen demnach für ergonomische Tische, Stühle, Werkbänke, für Rückenschulen und Fitness und bieten zudem Vorsorgeuntersuchungen am Arbeitsplatz an. Das Ergebnis zeigt: In Arbeit und Gesundheit zu investieren, ist für die Betriebe in Deutschland kein Tabu mehr. Arbeitgeber sind inzwischen sensibilisiert. Das Thema aber hat mehr Potential. Gesundheit ist mehr als eine Reihe von individuellen Angeboten, damit sich einzelne fit halten. Sie entsteht, wo Menschen miteinander in Kontakt gehen und gemeinsam etwas bewegen. Gesundheit ist komplex – sie ergibt sich aus einem Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele, sie balanciert zwischen Belastung und Entspannung und nährt sich im Miteinander. Gesundheitsmanagement setzt umfassender an und entwickelt Strategien für alle Ebenen von Gesundheit und Arbeit. Wenn Sie mehr zum Thema Gesundheitsmanagement erfahren wollen, rufen Sie mich einfach an! Meine Kontaktdaten finden Sie in der Spalte auf der rechten Seite – ich freue mich auf unseren Austausch.

Open Space Kompakt Training in Berlin

Open Space IlluVom 21. bis 23.Februar 2014 findet ein Open Space Kompakt-Training in Berlin statt. Gemeinsam mit meiner Kollegin Anna Caroline Türk werde ich in die innovative Konferenzmethode für das Arbeiten mit großen und sehr großen Gruppen (12-800 Teilnehmende) einführen und die Grundlagen dieses Meeting-Formats vermitteln. Anna Caroline Türk und ich gehören der „berlin open space cooperative“ (boscop eg) – eine Genossenschaft, die seit Jahren national und international mit verschiedenen Großgruppenverfahren arbeitet. Die Kernidee bei Open Space ist, dass die Agenda, z.B. einer Tagung, nicht im Vorfeld festgelegt wird: Zu Beginn des Treffens entwickeln die Teilnehmenden selbstorganisiert, welche konkreten Themen unter der zentralen Fragestellung bearbeitet werden sollen. Das Open Space Verfahren öffnet so den Raum für selbstverantwortliches Handeln und stärkt die Freude am eigenen Tun. Vorhandene Ideen und Potentiale aller Beteiligten werden genutzt; nachhaltiges und selbstorganisiertes Lernen ermöglicht.
Das Training, das am Freitag um 15 Uhr beginnt und am Sonntag um 14 Uhr endet, hat gestaffelte Preise zwischen 630 Euro und 715 Euro zzgl. Mwst. Veranstaltungsort ist das Zentrum für Lebensenergie in der Weserstraße 175, Berlin-Neukölln. Weitere Informationen sowie Anmeldungsformulare
Bei Fragen einfach eine E-Mail schicken an susanne.werner@boscop.org oder unter Tel. 030 85 73 18 93 anrufen!

Gesundes Aufwachsen von Kindern – global gesehen

Frankreich ist weltweit das Land, in dem die Gesundheitsversorgung die besten Zugänge für Kinder und deren Mütter bietet. Das geht aus einer Studie der Hilfsorganisation World Vision hervor, die aktuell in der renommierten Wissenschaftszeitschrift The Lancet veröffentlicht ist. Die Forscher_innen haben die Sozialsysteme in 176 Ländern untersucht und jetzt eine Rangliste erstellt. Im Tschad ist demnach die soziale Ungleichheit am größten. Nicht allein das Ausmaß an Armut oder Wohlstand ist offenbar entscheidend, damit sich die Lücken in der Versorgung schließen. Verblüffend ist, dass Länder wie Kuba (Platz 8), Weissrussland (15) und Rumänien (25) weit vorn rangieren, während die USA auf Platz 46 oder Singapore auf Platz 57 folgen. Die Erklärung der Wissenschaftler_innen: Die Barrieren liegen auch in den Sicherungssystem selbst, da sie nicht jene erreichen, die auf medizinische Hilfe besonders angewiesen sind – wie eben Kinder und deren Mütter.
Zusammenfassung der Studie

Es braucht Mut, um den Wandel wahrzunehmen

2012-05-05 14.33.30„Wer mit beiden Füßen fest auf dem Bodensteht, kann seine Hose nicht wechseln“. Diesen Spruch habe ich vor Jahren aufgelese. Heute greife ich gerne darauf zurück, um in Beratungen das Zentrale von Wandlungsprozessen zu beschreiben. Wer nicht bereit ist, Risiken einzugehen – und sei es auch nur das kurzfristige Stehen auf einem Bein – , wird gar nicht merken, dass neue Entwicklungen längst auf dem Weg sind. Neben dem Mut zum Risiko brauchen Veränderungen vor allem auch den Mut zur Wahrnehmung. Meist gibt es nicht da einen Aufwärts- und dort einen Abwärtstrend. Nein, Wandel vollzieht sich im gleichen System überall und immer wieder. Dieses Werden und Vergehen erfordert unsere Gestaltungskraft – sei es beim Kleidungswechsel, beim Setzen der Radieschen-Saat oder bei Entwicklungsschritten in Teams, Gruppen, Gemeinschaften.

Mal online eine Pause gemacht….

Scan0009Ein wenig hat mich das schlechte Gewissen schon geplagt, dass ich meine Website in den letzten Monaten so vernachlässigt habe. In der Tat habe ich eine Pause gemacht – zumindest hier auf der Website, mit Einträgen, Hinweisen, Nachrichten. Aber ehrlich, offline hatte ich nur eine kleine Wenige-Wochen-Pause. Die überaus meiste Zeit seit März habe ich gearbeitet – zum Beispiel über die neueste Rehaforschung oder integrierte Versorgung in Europa geschrieben, zum Beispiel Open Space Konferenzen begleitet, zum Beispiel Kitaleiterinnen im Gesundheitsmanagement trainiert und dafür mein Verständnis von Gesundheit gezeichnet (siehe oben links) – der Mensch, ohne Hektik, schlicht vertrauend im Da-Sein. Vor wenigen Tagen ist mir das kleine Buch von Karlheinz A. Geißler mit dem Titel „Lob der Pause“ in die Hand gekommen. Er schreibt darin: „Auch das Gehirn braucht Pausen. (…) Menschen können zwar komplexer denken als Computer, aber sie können es nicht so schnell und nicht so pausenlos wie diese. Darüber hinaus sind Menschen kreativer als Maschinen, doch sie sind es nur, wenn man sie nicht zwingt, ständig kreativ sein zu müssen.“ Wunderbar, nicht wahr?

Gesundheit – das tägliche Jonglieren von Talenten, Gefühlen und Herausforderungen

Schön, wenn alle Bälle in der Luft bleiben!

Gesundheit ist für mich das tägliche Jonglieren von Talenten, Gefühlen und Herausforderungen. Mit meiner Arbeit möchte ich dazu beitragen, dass uns das tägliche Jonglieren mehr und mehr gelingt und wir immer wieder in unsere Balance kommen. Die Sprache ist für mich dazu ein wesentliches Instrument. Schließlich prägt die Art, wie wir über Gesundheit und Krankheit sprechen oder schreiben, unsere Gedanken und unsere Haltung. Neben PR-Dienstleistungen im Gesundheitsbereich biete ich – zusammen mit meinen Netzwerkpartnern – Trainings und Workshops zur Kommunikation, Gesundheit und zum betrieblichen Gesundheitsmanagement an und begleite kleine und große Großgruppen bei Veränderungsschritten. Auf Wunsch sende ich Ihnen gerne eine Übersicht über meine Projekte sowie Referenzen für meine Arbeit zu.

Meine Dienstleistungen

- Analyse und Beratung
- Prozessbegleitung
- Prozessdokumentation
- Großgruppenverfahren (u.a. Open Space, World Café)
- Seminare, Trainings und Workshops (unter anderem zu den Themen Gesundheit und Kommunikation, Gesunde Organisation, Gesunde Kita, Gesundheitsmanagement)
- Fachjournalismus Gesundheit/ Gesundheitspolitik mit den Schwerpunkten Rehabilitation, Prävention, kommunale Gesundheitspolitik und neue Versorgungsformen