Workshop „Das gute Gespräch“ am 13.April in Berlin

Das gute Gespräch: Miteinander reden wie am Lagerfeuer!

Viele Menschen sehnen sich nach einem guten Gespräch – einem Austausch, in dem man sich einander zuwendet und gemeinsam Gedanken weiterentwickelt. Gemeinsam mit meiner Kollegin, der Kommunikationstrainerin Lisa Sterr lade ich ein zu reflektieren, wie gute Gespräche gelingen: Der Workshop findet statt am Samstag, 13. April, 14 bis 18 Uhr, im Zentrum für Lebensenergie Berlin (Weserstr. 175/ nahe U-Bahnhof Rathaus Neukölln). Mit kreativen Methoden üben wir, in Kontakt zu kommen, ein Gespräch in Gang zu bringen und es zu vertiefen. Der Nachmittag ist gedacht für Menschen, die üben wollen, sich an alltäglichen und beruflichen Gesprächsrunden konstruktiv zu beteiligen. Die Teilnahme kostet 50 Euro; inkl. Mwst und zzgl. einer Getränkepauschale. Hier finden Sie die Teilnahmebedingungen_Gespräch und die Anmeldeformular_Gespräch, die Sie bitte ausgefüllt an das Büro des Zentrums für Lebensenergie Berlin, E-Mail Berlin@lebensenergie.org oder an info@komm-gesund-netz.de senden! Herzlichen Dank! Ich freue mich auf einen kreativen Tag mit Ihnen!

Fortbildung: Visualisieren leicht gemacht

So leicht kann das Arbeiten mit Formen, Figuren und Farben sein! Skizze: Brigitte Seibold

Bilder haben ihre eigene Sprache: Eine kleine Skizze kann Kernaussagen veranschaulichen, den Knackpunkt des Themas auf den Punkt bringen oder einfach für Humor und Freude sorgen. Ich freue mich sehr, dass Brigitte Seibold im nächsten Jahr wieder nach Berlin kommt, um hier den Workshop „Visualisieren leicht gemacht“ zu halten. Termin und Ort: Samstag, den 2.März 2013, 10 bis 18 Uhr, im Zentrum für Lebensenergie Berlin e.V., Weserstraße 175, 12 045 Berlin. Die Fortbildung ist geeignet für alle, die Menschen beraten, mit Gruppen arbeiten oder Prozesse begleiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen grundlegendes Handwerkszeug des Visualisieren und gestalten farbenfrohe und dennoch aussagekräftige Flipcharts. Weiter erhalten sie Impulse, wie sie mit wenigen Strichen ihren ganz eigenen Stil des Visualisierens entwickeln können. Die Anmeldung und Organisation läuft über Kommunikation I Gesundheit I Netzwerk – gerne per E-Mail: info@komm-gesund-netz.de
Hier sind weitere Informationen zum Workshop sowie das Anmeldeformular für Berlin.
Mehr zur Brigitte Seibold finden Sie unter www.prozessbilder.de

Fortbildung: Open Space Training

Mit Open Space die Zusammenarbeit fördern!

Das Arbeiten nach den Open Space Prinzipien eröffnet neue Wege der Zusammenarbeit. Die Veranstaltungen werden so begleitet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst aktiv werden, ihre Interessen äußern und sie mit Verantwortung und Leidenschaft umsetzen. Anna Caroline Türk arbeitet seit vielen Jahren europaweit als Open Space Begleiterin. Ich freue mich, dass ich mit ihr ein Training veranstalten werde – und zwar vom 8. bis 10.Februar 2013 im Zentrum für Lebensenergie Berlin. Hier sind weitere Informationen sowie das Anmeldeformular.
Mehr Infos auch unter www.gc-facilitation.de
Mehr Informationen zum Arbeiten mit open space gibt es auch auf der Seite der berlin open space cooperative eG (boscop).

World Café: Verbindungen schaffen, Austausch fördern

...auch eine Form von Verbindung, aber World Café ist angenehmer! Foto: Fotolia

Gespräche sind die Kernprozesse in Organisationen. Im persönlichen Austausch bauen wir unsere Beziehungen auf, tauschen unser Wissen aus und schaffen gemeinsame Ziele und Werte. Klar, diese Erkenntnis stammt nicht von mir. Ich schließe mich ihr aber gerne an. Formate und Methoden, die Verbindungen schaffen und den Austausch fördern, sind wunderbar – wie zum Beispiel das World Café. Die Kernidee: Vier bis sechs Menschen sprechen an Kaffeetischen über eine bestimmte Fragestellung und halten ihre Antworten auf einer beschreibbaren (!) Tischdecke fest. Nach etwa 20 bis 30 Minuten wechseln die World Café-Teilnehmer den Kaffeetisch und tauschen sich mit ganz anderen Gesprächspartnern erneut aus. In der Regel gibt es drei Gesprächsrunden und danach eine Auswertung im Plenum. Die Methode lässt sich leicht an andere Rahmenbedingungen anpassen und als Baustein in große Tagungen einbauen. Jüngst habe ich als World Café-Moderatorin den Austausch unter Experten auf der 1.Neuköllner Präventionskonferenz mitbegleitet. Rund 130 Vertreter aus Verwaltung, Jugendhilfe, Gesundheitswesen und freier Trägerschaft überlegten gemeinsam, wie das gesunde Aufwachsen von Kindern in Neukölln gestärkt werden kann. Nach drei Gesprächsrunden hatten wir einen dicken Stapel an voll beschriebenen Flipcharts als Ergebnis. Das World Café ist auf jeden Fall ein tolles Instrument, mit dem Sie sich, ihr Team, ihre Organisation, ihren Verein weiter entwickeln können!

Von Fehlzeiten, neuen Wirtschaftswelten und der Freude am Tun

Der Blick in die Welt bleibt Ansichtssache. Foto: Fotolia

Die Arbeitswelt wird flexibler und sorgt mehr und mehr für ausgebrannte Beschäftigte. Viele Medien berichteten jüngst über den AOK-Fehlzeiten-Report 2012, über Burnout und Depression und den Stressfaktor Arbeitsplatz. Unsere künftige Wirtschaftswelt fordert uns mehr und mehr auf zu entscheiden: In welchem Kontext, mit wie viel Leidenschaft und für welche Ziele und Werte wollen wir uns engagieren? „Freude ist der Schlüssel für eine qualitätsvolle Arbeit, für Erfolg und Gesundheit“, sagte die SAP-Managerin Natalie Lotzmann bei der Pressekonferenz in Berlin. Ihr Unternehmen entwickle gerade die „Stufe 3 des Reifegrades einer gesunden Organisation“: Jetzt gehe es darum, eine gesunde Lebens- und Arbeitshaltung in die „DNA des Unternehmens“ einzuschreiben. Wissenschaftlerin Antje Ducki erklärte, dass die Wirtschaftswelt künftig Angestellte brauche, die denken und handeln wie „Solo-Selbstständige“: Projektbezogenes, selbstorganisiertes, engagiertes Arbeiten, überzeugt vom Sinn des eigenen Tuns, wohlwissend wie die eigene Anspannung und Entspannung gut auszubalancieren ist. Sind das schlechte Nachrichten? So gesehen stecken wir alle mitten in einer Welle der Modernisierung, die mehr Kreativität, Kooperation und Wertschätzung von uns allen fordert. Das erinnert mich auch an die Philosophie von Hans-Georg Gadamer. Er definierte Gesundheit als ein Erleben, das aller Anstrengung zu strotzen vermag – wenn wir uns in eine Aufgabe mit all unserer Neugier und Freude hineingeben können. Ich bin dabei!

Therapie im Seniorenheim – fordern oder anbieten?

Die eigene Balance zu halten: Eine Aufgabe für ein ganzes Leben. Bild: Fotolia

Manches muss man einfach machen und nicht lange darüber reden. So wie Friedrich Gocht. Der niedergelassene Psychotherapeut betreut und therapiert Seniorinnen und Senioren in Tübingen. Schon seit einigen Jahren. Jetzt hat Anfang Juni Gochts Berufsverband, die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung, zu einem Symposium nach Berlin eingeladen – das Thema „Psychotherapie in einer älter werdenden Gesellschaft“ – und forderte andere Rahmenbedingungen für die Behandlung von Seniorinnen und Senioren. Zum Beispiel mehr Therapieplätze im ländlichen Raum. Zum Beispiel eine andere Finanzierung, damit Therapeuten für die Behandlung älterer Patienten auch angemessen honoriert werden. Zum Beispiel eine intensivere Forschung, um Alterserscheinungen von behandlungsbedürftigen Erkrankungen eindeutig abgrenzen zu können. Nachvollziehbare Forderungen sicherlich. Nur viele der älteren Patienten können nicht warten, bis sich die politischen Rahmenbedingungen verändern und Finanzen gerechter verteilt werden. Friedrich Gocht macht vor, was in der Versorgung bereits geht. Er ist jede Woche drei Stunden vor Ort im Seniorenheim und begleitet jene, die über Depressionen, Schmerz oder posttraumatische Belastungsstörungen endlich sprechen wollen. Eine Freundin hatte ihn vor Jahren angefragt, ob er eine ältere Angehörige begleiten würde, die zusehends in eine psychische Krise geriet. Gocht hat sich zum Handeln entschieden und das herausgeholt, was jetzt schon möglich ist – zum Wohle der älteren Patienten. So entstand der psychotherapeutische Hausbesuch im Tübinger Seniorenheim! Eine klasse Idee!

Nachrichten vom Dorf oder von der weiten Welt?

Wenn die gute „alte“ Tageszeitung online geht und ein starkes Web-Angebot aufbaut, hat sie vermehrt Chancen gerade auch junge Menschen zu erreichen. Der Newsletter des Journalistenverbandes berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einer Studie der ZMG. Etwa zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen besuchen demnach regelmäßig die Online-Plattformen von Tageszeitungen. Als ehemalige Tageszeitungsredakteurin finde ich das klasse. Und ich frage mich: Was genau lesen sie dort? Die lokalen Nachrichten aus dem eigenen Ort oder eher die Infos aus der weiten Welt? Wer weiß das?

Den Raum öffnen und Vorhaben ermöglichen

Jeder Mensch verfügt über vielfältige Kompetenzen, Kreativität, Gestaltungskraft und auch Leidenschaft. Wie aber trägt man das jeweils individuelle Potential in einer Gemeinschaft zusammen? Mit Open Space Technology. Open Space Technology ist für mich die Methode, mit denen sich Gruppen in ihren Treffen wunderbar selbst organisieren und schnell zu soliden Ergebnissen kommen – vorausgesetzt, sie werden dabei gut und strukturiert begleitet. Auf Youtube ist nun ein neuer Film über den Entwicklungsprozess der Region Altmühlfranken zu sehen. Auch dort wurde mit Open Space gearbeitet. Der Film zeigt anschaulich, wie die Open Space Technology funktioniert und auch die Beteiligten äußern sich zum Nutzen dieser Meeting-Methode. Einfach anklicken und gucken – hier ist der Link! Mehr zu meinen Erfahrungen mit der Open Space Technology finden Sie auch hier!

Die eigene Handschrift als Werkzeug und Kunstwerk

Von Hand schreiben - für uns eine Übung, für andere Kunst....„Soll ich den Textentwurf wirklich mit der Hand schreiben?“ Die Teilnehmerin unseres Seminars „Texte einfach und verständlich schreiben“ staunte über unsere Aufforderung. Der PC ist für sie – wie für viele andere – längst das selbstverständliche Handwerkszeug. Zu Übungszwecken aber, so unsere Erfahrung als Trainerinnen, ist es immer wieder mal gut, seine Gedanken mit dem Stift zu formulieren. Das Sammeln von Ideen und das Entwickeln von Texten verläuft einfach anders, meist sogar flüssiger als mit der Tastatur und mit dem Blick auf den Bildschirm. Nach der ersten Schreibübung war unsere Teilnehmerin wieder überrascht: „Mit der Hand zu schreiben kann richtig Spaß machen!“
Dass Handschriftliches auch in der öffentlichen Kommunikation einen eigenen, ganz besonderen Wert hat, erfuhr ich wenige Tage später über den Newsletter des Journalistenverbandes. Dort wurde auf die Zeitung „The Musalman“ aus Chennai in Indien verwiesen. Sechs Mitarbeiter, darunter vier Kaligrafen, schreiben täglich vier Seiten aktueller Nachrichten aus Politik, Kultur und Sport in kunstvoller Handschrift – und das seit Gründung der Zeitung im Jahr 1927! Die handgeschriebene Zeitung wird anschließend gedruckt und in einer Auflage von 23.000 Stück vertrieben. Ishani K. Dutta, eine indische Regisseurin, erzählt in einem Kurzfilm die beeindruckende Geschichte der Zeitung. Die Zuschauer erfahren dabei auch viel darüber, mit wie viel Herzblut die Kaligrafen arbeiten. Es ist ein toller, sehenswerter Film – schauen Sie selbst! Hier ist der Link!

Auf der Piazza oder mit boscop in Rostock

Bildungsketten: Jugend open space in Rostock. Foto: Banach

Ende März habe ich ein paar freie Tage in Verona verbracht, Ende April einige Arbeitstage in Rostock. Was hat das miteinander zu tun? Nun, im boscop-Team ist es uns gelungen, die Lebendigkeit und die Begegnungen auf einer Piazza in Verona in die Stadthalle von Rostock zu übertragen. Das Format open space hat mal wieder gezeigt: Ein strukturierter, gut begleiteter Raum fördert den Austausch unterschiedlichster Menschen. Beim open space gibt es nämlich keine vorher festgelegte Tagesordnung. Die Beteiligten legen selbst in den ersten eineinhalb Stunden die Arbeitsthemen und die Zeitplanung der Konferenz fest. In Rostock waren es rund 100 Jugendliche sowie 50 Lehrer, Berufsberater und Arbeitgeber. Mit Leidenschaft und Feuer haben sie gemeinsam rund 35 Fragen zu Schule und Beruf bearbeitet – allesamt Themen, die ihnen am Herzen liegen. Und zum Schluss hat die Runde konkrete Handlungsschritte vereinbart. Die Stimmen der Jugendlichen und Erwachsenen waren am Abend begeistert – open space ist dann doch sehr viel Mehr als reines Piazza-Leben!
Haben Sie bereits Erfahrung mit open space gemacht? Wie ist Ihr Eindruck von diesem Format?

Meine Dienstleistungen

- Analyse und Beratung
- Prozessbegleitung
- Prozessdokumentation
- Großgruppenverfahren (u.a. Open Space, World Café)
- Seminare, Trainings und Workshops (unter anderem zu den Themen Gesundheit und Kommunikation, Gesunde Organisation, Gesunde Kita, Gesundheitsmanagement)
- Fachjournalismus Gesundheit/ Gesundheitspolitik mit den Schwerpunkten Rehabilitation, Prävention, kommunale Gesundheitspolitik und neue Versorgungsformen