Aufgelesen: Massage lindert Schmerzen

Massagen gelten gemeinhin als pure Wohlfühlangebote ohne großen medizinischen Nutzen. Das könnte sich ändern. Grund ist eine aktuelle Studie kanadischer Forscher aus Hamilton, die in dem Fachmagazin „Science Translational Medicine“ veröffentlicht worden ist und über die auch mehrere deutsche Tageszeitungen und Online-Portale berichtet haben.  Die Wissenschaftler haben  nachgewiesen, dass Massagen auf zellulärer Ebene nachweisbare Effekte auslösen.  Die intensive Berührung setzt demnach Botenstoffe und Proteine frei, die ähnlich wie Schmerzmittel wirken. (Quelle: Science Translational Medicine)

Erhebung zu den Hilfsstrukturen in Neukölln

Prävention: Aus vielen Bausteinen wird ein Gesamtkonzept. © Ingrid Walter - Fotolia.com;

Wie dicht ist das Hilfenetz für werdende und junge Familien im Berliner Bezirk Neukölln geknüpft? Das ist die zentrale Frage einer Erhebung, mit der das Bezirksamt Neukölln Anfang 2011 den Verein „Zentrum für Lebensenergie Berlin“ beauftragt hat. Die Studie, an der ich als Projektmitarbeiterin federführend beteiligt war, ist nun auf der Seite des Bezirksamtes Neukölln veröffentlicht.
Zentrale Ergebnisse unserer Recherche und Analyse sind:
Beschäftigte von Jugend- und Gesundheitsämtern sollten vor Ort intensiver und systematischer mit Akteuren des Gesundheitswesens zusammen arbeiten. Schließlich sind Hebammen, Frauenärztinnen und –ärzte sowie Geburtsklinik während der Schwangerschaft und rund die Geburt die selbstverständlichen Ansprechpartner für werdende Mütter. Sie erkennen frühzeitig, wenn Mütter (und Väter) überfordert sind und dringend Begleitung und Beratung brauchen.
Bereits bestehende Projekte der freien Träger und Angebote der Kommune sollten zudem in ein Gesamtkonzept integriert und vernetzt werden. Und: Es wird sich lohnen, in den Ausbau der Kitas zu investieren und sie langfristig zu Familienzentren weiter zu entwickeln. Die Kindertagesstätten sind die zentralen Einrichtungen, zu denen Eltern einen regelmäßigen und intensiven Kontakt haben.

Mehr Informationen finden Sie in der Erhebung

Mit Formen und Figuren arbeiten

Mit der Skizze wird es klar! Bild: Seibold

„Bilder beflügeln Informationen und vertiefen Prozesse“, sagt Brigitte Seibold. Die Diplom-Ingenieurin hat das Beratungsbüro „Prozessbilder“ aufgebaut und ist eine erfahrene Trainerin für „Visual Facilitation“. Am 10.März 2012 wird sie nach Berlin kommen und einen eintägigen Workshop anbieten. Gerne sende ich Ihnen auf Anfrage mehr Informationen zum Workshop zu: info@komm-gesund-netz.de

Link zu www.prozessbilder.de

Gesundes Aufwachsen ermöglichen

Einladung zum Austausch: Noch sind die Plätze frei! Bild: fotolia

Wie können werdende Eltern und junge Familien gut begleitet werden? Wie gestalten wir gemeinsam  Neukölln zu einem gesunden und familienfreundlichen Bezirk?  Über diese und andere Fragen werden sich Fachleute und Praktiker auf der 2.Neuköllner Gesundheitskonferenz austauschen. Die Veranstaltung mit dem Titel  „Prävention so früh wie möglich. Andere Wege gehen.“ findet statt am Mittwoch, 7.Dezember 2011, 10 bis 15.45 Uhr in der Hermann-von Helmholtzschule, , Wutzkyallee 68, 12 353 Berlin.

Die 2.Neuköllner Gesundheitskonferenz organisiert das Bezirksamt Neukölln, Abteilung Jugend und Gesundheit, gemeinsam mit dem Regionalen Knoten Berlin, der Kontakt- und Koordinationsstelle für Gesundheitsförderung beim Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg. Eltern, Profis und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen und eigene Erfahrungen, Ideen, Anregungen und Wünsche einzubringen.

Neukoelln_Gesundheitskonferenz 2011

Das Rezept für die Zukunft: Mehr Prävention, mehr Partizipation!

Gesundheit ermöglichen - durch mehr Prävention! Bild: Fotolia/scusi

Wenn acht Milliarden zusätzlich in präventive Gesundheitsprojekte fließen würden, könnte auf lange Sicht rund 51 Milliarden Euro eingespart werden. Diese Rechnung stellt Uwe Deh, geschäftsführender Vorstand  vom AOK-Bundesverband, auf. Und Petra Kolip von der Uni Bielefeld sagt: Qualität und Effizienz in der Prävention lässt sich über Partizipation sichern. Vorbild in vielen Debatten: Das Dormagener Modell. Es gilt als ein Beispiel gelungener Prävention im kommunalen Raum. Die Verwaltung der 70.000 Einwohner zählenden Stadt hat ein Netzwerk für Familien aufgebaut, das sich an alle Mütter und Väter richtet und frühzeitig unterstützt. Der Dialog mit den unterschiedlichen Beteiligten ist der zentrale Erfolgsfaktor, sagt Uwe Sandvoß von der Stadt Dormagen. Die Experten der Tagung „Gesundheit nachhaltig Fördern – Qualität und Effizienz in der Prävention!“ im Oktober am Wissenschaftszentrum Berlin sind sich einig: Unser Versorgungssystem braucht eine stärkere Ausrichtung auf präventive Angebote! Kommunikation I Gesundheit I Netzwerk unterstützt gerne die Akteure bei diesem Vorhaben – gesunde Kommunikation, das Begleiten von Partizipationsverfahren sowie der Aufbau von Netzwerken gehören zu den Kernkompetenzen von mir und meinem Team.

Mehr zur Tagung

Themen setzen, Glaubwürdigkeit vermitteln

Pressearbeit: Themen finden, die relevant sind! Foto: Rebel/ Fotolia.comGute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit muss Glaubwürdigkeit vermitteln und Themen setzen, die für Betrieb und Gesellschaft relevant sind! Für eine gelungene Außendarstellung reicht es beispielsweise nicht, sich selbst zu feiern – etwa als prosperierendes Unternehmen anhand respektabler Umsatzzahlen. Keine Frage, das ist schön für das Unternehmen – aber dass dieses rentabel sein sollte, gehört dazu und versteht sich nahezu von selbst. Eine echte Nachricht vermittelt die Geschichte hinter Zahlen und Daten und holt die Menschen ab: Wofür steht das Unternehmen? Welchen Beitrag leistet es zu einer funktionierenden Gesellschaft? Warum ist das Angebot für uns alle wichtig? Gerade Journalisten wollen es genauer wissen: Welchen gesellschaftlichen Zielen hat sich eine Organisation verschrieben? Steht hinter einem netten Slogan auch ein gelebtes Leitbild? Wie ist der Unternehmenskultur strukturell verankert?
Gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit basiert auf einer gelungenen Organisationskommunikation, die das Innenleben und den Außenauftritt des Unternehmens umfasst. Für die Medien werden das Profil des Unternehmens nachgezeichnet und die Besonderheiten des Angebots betont. Intern werden die Verantwortlichen und Beschäftigten in den Organisationen darin unterstützt, die Kommunikation und Kooperation im Unternehmen positiv zu gestalten. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Tageszeitungs- und Online-Journalistin erkenne ich, welche Themen hinter betrieblichen Abläufen stecken und was für die Medien interessant ist. Mit meinem Dienstleistungsbüro Kommunikation I Gesundheit I Netzwerk gestalte ich mit Ihnen die Organisationskommunikation, unterstütze Sie dabei, ihr Profil zu schärfen und in die Öffentlichkeit kompetent zu vermitteln. Ihre Anfrage unter info@komm-gesund-netz.de beantworte ich gerne!

 

Gesundheit von Erzieherinnen

Mehr Gesundheit am Arbeitsplatz Kita - mit Gesundheitsmanagement!

Erzieherinnen sind in ihrem Alltag einer Vielzahl an Belastungen ausgesetzt: Ein hoher Lärmpegel, unbequeme Sitzhaltungen, große Gruppen, wenig Rückzugsräume und dazu ein Arbeitsalltag mit vielen, unterschiedlichen Aufgaben, überschneidenden Kontakten, meist unter einem hohen Zeitdruck. Seit etwa zehn Jahren rückt die Gesundheit von Erzieherinnen immer mehr in den Blickwinkel der Forschung. Denn: Ohne gesunde Erzieherinnen gibt es keine gesunden Kinder! Die Einflussfaktoren für Gesundheit gehen in einer Kita weit über die anderer Organisationen hinaus. Gesundheitsförderung in der Kita muss daher langfristig alle Akteure mit einbeziehen, um das gesamte Lebens- und Arbeitsumfeld der Kita gesundheitsförderlich zu gestalten. Die Erzieherinnen spielen dabei eine Schlüsselrolle – sie sind die Expertinnen und Multiplikatorinnen für Gesundheit. Gute Gesundheit und gute Arbeit ist erreichbar durch eine fortschreitende Professionalisierung des Berufes, durch Vernetzungen im Stadtteil sowie Gesundheitsmanagement als internes Instrument der Organisationsentwicklung und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, um Vernetzung und Kooperation im Umfeld konsequent aufzubauen. Kommunikation I Gesundheit I Netzwerk bietet zum Thema „Gesundheit von Erzieherinnen“ Vorträge und Workshops an und unterstützt mit seinem Arbeitsnetzwerk den Aufbau eines Gesundheitsmanagement, berät zu Kooperationen und Vernetzung und baut auch eine entsprechende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf. Fordern Sie hier per E-Mail an info@komm-gesund-netz.de ein entsprechendes Angebot an!

Von Hummeln und Schmetterlingen

Open Space Technology - eine Methode, die die Beteiligung befördert!

Die Open Space Technology ist das Instrument, um eine Fülle an Projektideen und Impulsen sehr unkompliziert zutage zu fördern. Die Moderation holt die Menschen in ihrer Leidenschaft für ein Thema ab und sorgt für einen offenen Raum der Kreativität. Es gibt nur ein „Gesetz“ – das Gesetz der zwei Füße. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen nicht nur die Themen der Konferenz selbst, sondern entscheiden auch immer wieder aufs Neue, zu welchen Themen sie sich wie lange einbringen wollen. So wird permanent mit zwei Füßen abgestimmt! Und auch das ist erlaubt: Wer gerne bei einer Open Space Konferenz von einer Arbeitsgruppe zu anderen wandert, ist in der Open Space Sprache eine „Hummel“ – ihre wichtigste Funktion, den Blütenstaub von einer Arbeitsgruppe zu anderen zu tragen und darüber ein gemeinsames Wachstum zu ermöglichen. Und es gibt jene „Schmetterlinge“, die kaum in den Arbeitsgruppen auftauchen, lieber in der Sonne sitzen oder bei einer Tasse Kaffee plaudern. Treffen sich so zwei „Schmetterlinge“ – das sind dann jene, die quasi nebenbei ein Protokoll erarbeiten, was nicht selten in so manche Abschlussauswertung eingeflossen ist. Open Space Technology ermöglicht eine Weiterentwicklung in Freiheit, Verantwortung und Leidenschaft. Angebot_Open_Space

Gemeinsam kreative Lösungen finden

Initiative gefordert: Der Marktplatz als Auftakt zum Austausch (Fotolia)

Mit Open Space Technology (OST) lassen sich gemeinsam kreative Lösungen finden. Denn die Moderationsmethode vertraut darauf, dass sich Interessierte selbst mit jenen Fragen einbringen, die sie bewegen, und dass sie gemeinsam nach neuen Lösungen suchen wollen. Ich habe die Moderationsmethode bei Matthias zur Bonsen, Inhaber von „all in one Spirit“und renommierter Trainer für kreative Moderationsmethoden, gelernt und bin tief beeindruckt: Open Space Technology liefert das Instrumentarium, um kreative Lösungen zu entwickeln und bringt Menschen in einen nährenden Kontakt. Es ist mir eine große Freude, Open Space Technolgy nun selbst anbieten zu können! Lesen Sie hier mein Angebot_Open_Space

 

Lexikon Gesundheitsmanagement

Das „Lexikon Gesundheitsmanagement“ ist im Februar 2011 im nwb-Verlag erschienen. Herausgeber ist der renommierte Bielefelder Professor Heiko Burchert. Als Mitglied des Autorenteams freut es mich, dass das Nachschlagewerk nun zur Verfügung steht. Als Fachautorin habe ich mehrere Definitionen verfasst (unter anderem Gesundheitskommunikation,  Betriebliches Gesundheitsmanagement, Öffentlicher Gesundheitsdienst). Zentrale Zielgruppen sind Studenten der Betriebswirtschaftslehre oder der BWL-bezogenen Gesundheitsstudiengänge an Universitäten und Fachhochschulen, die sich in ihrer Weiterbildung oder im Studienschwerpunkt auf das immer bedeutsamer werdende Fach „Gesundheitsmanagement“ spezialisieren. Das Nachschlagewerk ist alphabetisch aufgebaut und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf den gesuchten Eintrag. Alle Begriffe sind für Fachfremde leicht verständlich erklärt, so dass die Zusammenhänge zwischen Gesundheitswesen und BWL schnell deutlich werden. Mehr Infos

Meine Dienstleistungen

- Analyse und Beratung
- Prozessbegleitung
- Prozessdokumentation
- Großgruppenverfahren (u.a. Open Space, World Café)
- Seminare, Trainings und Workshops (unter anderem zu den Themen Gesundheit und Kommunikation, Gesunde Organisation, Gesunde Kita, Gesundheitsmanagement)
- Fachjournalismus Gesundheit/ Gesundheitspolitik mit den Schwerpunkten Rehabilitation, Prävention, kommunale Gesundheitspolitik und neue Versorgungsformen